Expected Goals, kurz xG, beschreiben die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Abschluss zum Tor wird. Standort, Winkel, Vorlagenart und weitere Faktoren fließen in das Modell ein.
Die Kennzahl hilft dabei, Chancenqualität besser einzuordnen als die reine Zahl der Torschüsse. Zwei Teams können jeweils zehnmal abschließen und dennoch völlig unterschiedliche Chancen erspielt haben.
xG erklärt jedoch nicht alles. Spielstand, individuelle Qualität und taktischer Kontext bleiben entscheidend. Deshalb nutzen wir die Zahl als Werkzeug für Analysen – nicht als Ersatz für das Spiel selbst.
